Ein Gespräch, das bleibt – die TabuBrücke im Austausch mit Filmemacher Jonas Brand
Unserem Bedürfnis in lebendigem Austausch mit den Tabubrücken zu bleiben, kam Ada am 22. Juli 2026 bei einem Besuch in Bayern nach. Ihre Neugierde ihn kennenzulernen und persönlichen Hintergründen nachzuspüren, veranlasste sie zu einer Verabredung zum TB-Interview in München.

Ada Klar:
„Bezeichnend für die inneren Hindernisse, fand sich zunächst kein Raum um zu sprechen. Es brauchte meinerseits ein deutliches „doch“ ich wollte Es gesprochen wissen. Im Hotel fand sich kein geschützter, ruhiger Raum für unser Gespräch. Wir mussten ausweichen – und wurden dabei auf eine ganz besondere Weise beschenkt: Die Betreiber eines kleinen Cafés haben extra für uns eine Sitzmöglichkeit im Hinterhof installiert – ein guter Ort für unser Gespräch.
Was mich besonders berührt hat: Jonas und ich sind von der ersten Minute an in einen gemeinsamen Raum eingetreten – in das Feld und die Energie eines zutiefst, im Grunde alle Menschen betreffenden, transgenerationalen Themas. Die Stimmung zwischen uns war ernsthaft und herzoffen.
Rückblickend finde ich es sehr beeindruckend und mutig, wie Jonas diesen Weg geht. Sich in ungewöhnliche, teils unsichere Situationen zu begeben, sich mit seiner Familie so offen zu zeigen – das ist ein Wagnis, das mutig und von Herzen getragen ist. Die Situationen, aus denen heraus er arbeitet, haben so viele Ebenen. Ich empfinde, dass er diesen Weg mit seinem ganzen Wesen geht.“
Die TabuBrücke wünscht sich, dass Jonas Brands Film fertiggestellt werden kann und große Verbreitung findet.
Hier könnt Ihr euch das Gespräch zwischen Ada und Jonas anhören.

